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Bahnhof Qualmthal Nord


Qualmthal Nord ist ein aus 4 Modulkästen bestehender privater Bahnhof eines nicht in Würzburg lebenden Clubmitglieds; trotzdem ist dieser Bahnhof - meist einmal im Jahr - bei Ausstellungen zu bewundern. Ursprünglicher Zweck des Bahnhofs war die Anbindung eines großen Betriebswerks an unsere Modulstrecke.
Nachdem im Jahr 2000 nach einer Ausstellung der Vorläufer dieses Bahnhofs zu Bruch ging, wurde in mehreren Etappen der heutige Bahnhof verwirklicht.
 
Dieser entstand ursprünglich auf einer Grundfläche von 2m x 1m, wobei eine Ausfahrt in einem 45°-Bogen lag. Dort führte eine Dreiwegweiche (!) zu den Bahnsteiggleisen 1 und 2 sowie zur Zufahrt zum BW. Diese führt in einem weiten Bogen zunächst durch einen Tunnel unter der Kirche und anschließend unter den Gleisen des Bahnhofs hindurch. Daneben gibt es die Straße, die später den Namen Barbarastraße erhielt. Nach kurzer Zeit erfolgte der erste Umbau, da der insgesamt zu kleine Aufbau sich nicht als betrieblich sinnvoll erwies; vor allem die Dreiwegweiche war problematisch. Der gesamte Bahnhof wurde mit Elite-Gleis von Tillig neu aufgebaut. Es entstanden zwei weitere Module: eine Einfahrt am 45°-Bogen, um die Dreiwegweiche zu ersetzen, und ein 2m x 1m großes Modul, für Gütergleise.
 
Vom ursprünglichen Bahnhof blieb der Bahnsteig mit komplett dargestellter Unterführung, das Bahnhofsgebäude (ursprünglich Krankenhaus von Pola), die neo-romanische Kirche St. Barbara (Kibri-Modell) über dem Tunnel, sowie die Bahnunterführung und die Brücken über die Barbarastraße. Gegenüber vom Bahnhofsgebäude stehen mehrere Kibri-Altstadthäuser nach Bonner Vorbild und es gibt dort die Pizzeria Aglio. Die anschließende einspurige Straßenführung unter der Brücke (Kibri) wird durch eine Ampel gesichert, dahinter stehen drei Wohnhäuser von Kibri und Faller. Vor der Brücke unter dem Bahnhof befindet sich ein großes Mehrfamilienhaus von Pola.
 


 

Besonders sehenswert ist dieser Bahnhof aufgrund der großen, für den Erbauer typischen Detailfülle. Auf den ersten Blick fallen bis in kleinste Detail ausgeführte Inneneinrichtungen in Gasthäusern oder auch Büros auf. Alltägliche kleine Szenen, wie der Mann, der am Altglascontainer auf dem Parkplatz gerade seine Notdurft verrichtet und die genaue zeitliche Festlegung des Moduls (Frühherbst 1985, das Jahr, in dem die Deutsche Bundesbahn 150 Jahre deutsche Eisenbahn feierte) beweisen die Detailverliebtheit des Erbauers. Diese ist auch im bahntechnischen Bereich des Bahnhofs zu erkennen, wenn man sich Einrichtungen wie die Signalmeisterei und die Stellwerke ansieht.
 
Noch kurz etwas zu Qualmthal: Qualmthal (Nummernschild: QTL) ist eine fiktive südwestdeutsche Kreisstadt mit etwa 40.000 Einwohnern. Der hier dargestellte Nordbahnhof liegt nördlich (wo auch sonst) der Innenstadt und südlich des noblen Stadtteils St. Barbara. Der Bau eines weiteren Qualmthaler Bahnhofs ist geplant, der Name steht noch nicht fest: Qualmthal Süd, Qualmthal Hbf oder nur Qualmthal sind möglich. Der Name Qualmthal liegt in der Liebe des Erbauers zur Dampflok begründet

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